Grossübung bei der Siegfried: Samariter mimen 16 "Verletzte"

Am Montag Abend kurz vor 19 Uhr hörte man in Zofingen die Chemiewehr der Siegfried wie auch die Unfallgruppe der Stützpunktfeuerwehr Zofingen ausrücken. Gemäss Alarmtext auf den Pagern sollte es sich um eine technische Hilfeleistung nach einer Kollision PW / SBB handeln. Was war geschehen?

Die Einsatzkräfte trafen ein realistisches Übungs-Szenario an, das vom Emergency Schulungszentrum Zofingen akribisch vorbereitetet worden war: Ein Personenwagen war in einen Bahnwagen geprallt, der Bahnwagen befand sich dabei in gefährlicher Schieflage. Nicht weit daneben lief auch ein zunächst unbekannter Gefahrenstoff aus einem Tankwagen aus. Auf diesen zwei Schadenplätzen mussten insgesamt 16 Verletzte geborgen, teils dekontaminiert und anschliessend versorgt und abtransportiert werden.


Die Bergungs- und Sicherungsaufgaben wurde dabei von der Stützpunktfeuerwehr Zofingen wie auch von der Betriebswehr der SBB übernommen, die Arbeit am havarierten Tank sowie die Dekontamination von der Chemiewehr der Siegfried. Die Einsatzleitung für den Bereich Sanität oblag den Kursteilnehmern des Emergency Schulungszentrums Zofingen, welches auch Personal und Material bereitstellten, um eine SanHist samt Triagestelle und Behandlungsraum aufzubauen.


Ein Grossteil der "Verletzten" wurde dabei von den Zofinger Samariterinnen und Samaritern gemimt. Jedem von ihnen wurde vor der Übung eine schwere oder leichtere Verletzung zugewiesen, welche durch Einsatz von Moulagier- und Schminkmaterial einer echten Verletzung sehr nahe kam.


Die Übung war für alle Beteiligten lehrreich und auch die Samariter als "Verletzte" konnten gute Erfahrungen machen.


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