Monatsübung Von "Viggos" und "Laryngoskopen"

In der dritten alljährlichen gemeinsamen Übung von Samaritern und Feuerwehrsanität war das zentrale Thema die Zusammenarbeit der beiden Organisationen.

 informierte in einem theoretischen ersten Teil über das Projekt "Risikominimierung im Atemschutz" der Feuerwehr Zofingen.

Darin kommt der Sanität eine zentrale Aufgabe zuteil, sollen doch künftig die Atemschutz-Trupps nach einem Einsatz in einem "primary survey" einem ABCDE-Check unterzogen werden. Mit dieser Massnahme will man mögliche medizinische Probleme im Atemschutzeinsatz frühzeitig erkennen können und gefährdeten Atemschützern explizit eine Erhohlungsphase oder gar medizinische Betreuung anbieten. Da dies bei einem allfälligen Grossereignis auch für die Samariter relevant wäre, wurde dieses Projekt im Sinne der Zusammenarbeit der beiden Organisationen an dieser Übung vorgestellt.

Nach kurzer Pause wartete ein praktischer Teil auf die zahlreichen Teilnehmenden: Für viele Samariterinnen und Samariter war es das erste Mal, dass sie eine Infusion vorbereiten oder gar ein Medikament aufziehen konnten. Gerade deshalb wurde dies geübt, denn mit dieser elementaren Massnahme können auch die Samariter dem Rettungsdienst kompetent assistieren. Esther Weber konnte uns als Pflegefachfrau an diesem Posten gute Tipps und Tricks weitergeben, damit das vorbereiten der Infusion auch sicher klappt.


An einem weiteren Posten demonstrierte  eine Intubation. Assistiert wurde jeweils von einer Samariterin oder einem Samariter. Hierbei ist es entscheidend, dass dem Arzt oder Rettungssanitäter im richtigen Moment die richtigen Instrumente gereicht werden. Helge machte uns mit dieser Materie durch verständliche und einleuchtende Anleitung vertraut.


Zuletzt folgte ein auf den ersten Blick "einfacher" Auftrag: Ein Patient mit einer Rückenverletzung musste mit dem Rettungsbrett geborgen werden. Dass dies allerdings doch nicht ganz so simpel ist, offenbarte sich bereits beim anpassen des Halskragens. Gemeinsam wurde der Patient schonend auf die Seite gedreht, damit man das Brett korrekt platzieren konnte. Damit der Patient nicht vom Brett rutschen kann, muss er unbedingt mit den Gurten darauf fixiert werden.

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