Monatsübung "Wenn die Kälte zum Problem wird"

Der Winter als kalte Jahreszeit hat nicht nur seine sonnigen Seiten und den Pulverschnee zu bieten. Die Kälte lauert auch als Gefahr überall: Was tun, wenn beispielsweise auf der Skipiste ein Unfall passiert ist? Wie reagiere ich richtig, wenn mein Kamerad beim Schlittschuhlaufen ins Eis eingebrochen ist? Was ist denn bloss mit der alten Frau, die schon seit längerer Zeit auf der kalten Parkbank sitzt und uns nicht mehr richtig erkennt?

Unser Körper besitzt ein ausgeklügeltes System zur Regulation der Körpertemperatur. Meldet das Gehirn eine gefühlt Temperatur, die weit über dem Normwert liegt, so beginnen wir zu schwitzen. Bei einer zu tiefen Temperatur beginnen unsere Muskeln zu zittern. Dies alles nur, damit wir überschüssige Wärme absondern bzw. Wärme erzeugen können, um unsere Körpertemperatur konstant zu halten.


Hitze- und Kälteschäden liegen nah beieinander. So können auch Erfrierungen in verschiedene Schweregrade eingeteilt werden. Auch nach schwereren Erfrierungen können sich Blasen bilden oder kann Gewebe untergehen und sich blau-schwarz verfärben.


Die beiden Kursleiterinnen Evelyne Clavadetscher und Karin Sager wussten zudem noch viele weitere interessante Fakten über die Kälte zu erzählen. In Gruppenarbeiten konnten die Samariterinnen und Samariter schliesslich das zuvor erworbene Wissen in theoretischen Fallbeispielen in Tat umsetzen.


Erfreulicherweise konnten an der ersten Übung im neuen Jahr auch einige neue Gesichter begrüsst werden!


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