Monatsübung „Kräuterhexe - keiner zu gross, zu klein, eine Kräuterhexe zu sein.“

In der Monatsübung vom 12. November 2012 drehte sich bei den Vereinsmitgliedern alles ums Thema Heilkräuter und ihre Wirkung. Der Einstieg in die Übung im Lokal der Feuerwehr Zofingen eröffnete unsere Technische Leiterin Sabrina Heller mit Hintergrundinformationen und der Definition, was eine Hexe überhaupt ist.

Als "Hexen" wurden im 15. Jahrhundert jene Frauen genannt, die sich mit der Wirkung von Kräutern aus Wiesen und Wäldern bestens auskannten und diese als Heilmittel einsetzten. Meistens waren es Hebammen, die die Kräuter in Verbindung mit Ritualen und Beschwörungsformeln bei ihren "Patienten" angewendet haben. Meist kam dazu, dass diese ebenfalls seherische Fähigkeiten aufwiesen und einen festen Platz in der Dorfgemeinschaft hatten. Wir wurden dann in die verschiedenen Kulturen entführt, in denen Heilkräuter feste Bestandteile der Medizin waren, so zum Beispiel bei den alten Ägyptern, die den Sklaven - welche körperlich anstrengende Arbeiten ausführen mussten - Zwiebeln zu essen gaben, um den Köper zu stärken.


Nach der Hexenverfolgung und der gesamten Geschichte bis zum heutigen Tag, wo die alternative Medizin ein fester Bestandteil in unserem Gesundheitssystem darstellt, sind einige wichtige Entwicklungen und Entdeckungen zu verzeichnen. Wir finden viele interessante Kräuter in unserem Garten, doch kennen wir die Wirkung von Lavendel (hilft wunderbar gegen innere Unruhe), Basilikum (kann bei Apetittmangel eingenommen werden) oder Minze (gegen Übelkeit und Krämpfe)?


Um die Theorie über Wirkungsweisen und Anwendungsformen zu festigen, wurde dann in Gruppen an einem ersten Posten von Gordula Staufer das gehörte repetiert und als Puzzle nachvollzogen. Ein anderer Posten besetzt durch Sabrina Heller forderte die Teilnehmer auf, diverse getrocknete Kräuter und Früchte anhand des Geruchs zu erkennen. Die acht verschiedenen Zutaten konnten dann nach Lust und Laune in einen Teeguss umgewandelt werden. Für die Knabberei hat sich Sabrina Heller Mediterrane Butterplätzchen (wie Mailänderli mit mediterranen Kräuterzutaten) und Pfefferminz-Lebkuchenherzen einfallen lassen und diese gleich selbst gebacken. Es ergab sich ein ganz neues, interessantes Geschmackserlebnis von Gebäcken, die man kennt und die eine total erfrischend neue Note erhielten. An einem dritten Posten geleitet von Evelyne Clavadetscher konnte man sein eigenes Badesalz und ein wohlduftendes Massageöl kreieren oder ein beruhigenden "Schlaf-gut-Duft-Kissen" füllen, welche liebevoll von Käthy Muff vorbereitet und dann auch gleich zugenäht wurden.


Als kleines Geschenk hat Sabrina Heller eine Ringelblumensalbe gegen trockene Haut selber hergestellt und jedes Mitglied durfte eine kleine Dose mit nach Hause nehmen. 


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