Aktuelle News und Berichte im 2021

Aktuelle Neuigkeiten, Zeitungsberichte und Bildergalerien über unsere Versammlungen, Monatsübungen und diverse andere Events.

Do

16

Sep

2021

Fachvortrag REDOG, Such- und Rettungshunde

 

Die anwesenden Interessierten lernten einen ihnen eher unbekannten Partner der Rettungsorganisationen des Schweizerischen Roten Kreuzes kennen.

 

 

Sabine und Claudia von der Freiwilligenorganisation REDOG, Regionalgruppe Solothurn brachten uns das Thema Such- und Rettungshunde und ihre spannende und fordernde Arbeit näher.

 

Sabine erläuterte den Anwesenden die Ausbildung der Hunde und Hundeführer, zeigte die verschiedenen Einsatzgebiete der Hunde auf und erklärte mit viel Sachwissen und Humor, welche Grundvoraussetzungen ein Hund mitbringen muss, um als Such- und Rettungshund geeignet zu sein. Ein kleiner «Struppi» habe zu kurze Beine, um sich in den Trümmern genügend sicher fortbewegen zu können, hingegen sei eine Deutsche Dogge mit 80 kg Gewicht zu schwer, um keine weiteren Schäden auf einem Trümmerfeld anzurichten. Ebenfalls spielt die Lebenserwartung der Hunderasse eine Rolle, ob der Hund für die ca. vierjährige Ausbildung als Such- und Rettungshund geeignet ist. Auch für die Hundehalter gibt es Grundvoraussetzungen, welche für die Mitgliedschaft bei REDOG wichtig sind. Dies sind unter anderem körperliche Fitness, keine Angst vor Spinnen und Schmutz, Spass am Figurant spielen, hohe psychische Belastbarkeit und grosse Flexibilität, was die notfallmässigen Einsätze anbelangt.

 

REDOG ist im In- und Ausland tätig, überall dort wo die Hilfe der Hunde und ihrer Besitzer dringend benötigt wird. In der Schweiz trainieren in 12 Regionalgruppen 700 Freiwillige und ca. 600 Hunde. Die Such- und Rettungshunde kommen zum Einsatz bei der Vermisstensuche in unübersichtlichem und schwer begehbarem Gelände, nach einem Erdrutsch, Erdbeben, Tsunami oder einer Lawine. Wenn eine einzelne Person gesucht wird, kommen die auf Mantrailing spezialisierten Hunde zum Einsatz. Sie schnuppern an einem von der vermissten Person getragenen Gegenstand (zBsp. Kleidung) und nehmen die Witterung dieser Person über die Duftspur in der Luft oder am Boden auf und finden hoffentlich zu der vermissten Person. Seit 2016 werden Suchhundeeinsätze bei vermissten Menschen in der Schweiz zusätzlich für eine bessere Übersicht von Drohnenpiloten des Schweizerischen Verband ziviler Drohnen SVZD, aus der Luft unterstützt.

Da leider nicht immer alle verschütteten Personen rechtzeitig lebend gefunden werden können, bildet REDOG seit 2018 neu auch Leichenspürhunde aus. Für Angehörige ist es sehr wichtig, die verstorbenen Familienmitglieder bergen und beisetzen zu können. Auch hier bietet REDOG nun Hand.

 

REDOG wurde 1971 gegründet und feiert das 50 Jahre Jubiläum nächstes Jahr mit einem grossen Fest. Die Hundeführer arbeiten alle ehrenamtlich, ihre Einsätze werden durch Spenden und Leistungsvereinbarungen mit einigen Kantonen der Schweiz entschädigt. Alleine die Ausbildung eines Such- und Rettungshundes bis zur Zertifizierung kostet CHF 100’000.00. Hundekauf, Hundesteuer, Tierarzt, Futter etc. sind in diesem Betrag noch nicht mit eingerechnet. Die Spezialisten von REDOG bilden Such- und Rettungshunde in vielen Ländern dieser Welt aus und helfen mit, in Partnerländern gleichwertige Organisationen aufzubauen und betreuen sie zu Beginn engmaschig.

 

Im Anschluss an die Vorstellung der Organisation hat uns Hundeführerin Claudia mit ihrem viermonatigen Welpen, einem belgischen Schäferhund, eindrücklich demonstriert, was der kleine Racker schon alles auf dem Kasten hat. Er hat versteckte Personen in kürzester Zeit gefunden. Seine Ausbildung hat bereits begonnen, er ist noch sehr verspielt, was für einen Such- und Rettungshund eine gute Grundvoraussetzung ist. Der etwas ältere holländische Schäferhund von Claudia hat im Anschluss gezeigt, wie Mantrailing abläuft. Zielsicher hat er die Duftspur unserer Kursleiterin Jenny aufgenommen und sie im Gebüsch versteckt gefunden.

 

Die Mitglieder des Samariterverein Zofingen bedanken sich bei Sabine und Claudia von der REDOG Regionalgruppe Solothurn herzlich für die Ausführungen und die eindrücklichen Vorstellungen mit den Hunden. Es war sehr spannend und lehrreich.

Wir sind froh, haben wir solch kompetente und wichtige Partnerorganisationen beim Schweizerischen Roten Kreuz.

 

Weitere Informationen zu REDOG und der Regionalgruppe Solothurn: www.redog.ch/solothurn/

 

Text: Regula Dubach

Bilder: Maya Stuber, Regula Dubach

Di

11

Mai

2021

Endlich!

 

 

 

Nach sieben langen Monaten ohne Präsenzübung durften die Zofinger Samariter und Samariterinnen wieder an einer Vereinsübung teilnehmen.

Drei Interessierte und ein gutes Dutzend Mitglieder folgten der Einladung der drei SamariterlehrerInnen in die grosszügigen Räumlichkeiten des Feuerwehrmagazins.

Das Thema «Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen» wurde in Kleingruppen in der Theorie erarbeitet und in der Praxis umgesetzt.

 

 

 

 

Ihre Fähigkeiten mit Kopfverbänden, Bodycheck und Halsschienengriff konnten die Teilnehmenden an den Puppen üben und der Gruppe demonstrieren. Das neue, von den SamariterlehrerInnen erarbeitete Patientenprotokoll konnte das erste Mal studiert und in der Anwendung getestet werden.

 

Die Vereinsübung war abwechslungsreich und spannend aufgebaut und hat die Teilnehmenden langsam wieder an Ihr Wissen in Erster Hilfe herangeführt. Das Wiedersehen der Vereinskollegen und Kolleginnen hat den Anwesenden viel Freude bereitet. Nun hoffen die SamariterInnen auf eine baldige weitere Entschärfung der Corona Pandemie, damit die Vereinsübungen auch wieder in grösseren Gruppen durchführbar sind.

Bilder: Aurora Epifanio, Margrit Thalmann, Ursula Baumgartner, Jenny Ott

Text: Regula Dubach

Di

09

Mär

2021

Novum in der 134 jährigen Vereinsgeschichte

Anders als in den bisherigen 133 Jahren Vereinsgeschichte des Samaritervereins fand die 134. Generalversammlung auf schriftlichem Weg statt. Diese Premiere wurde von den Ehren- und Aktivmitgliedern gut akzeptiert und stellte sich im hohen Rücklauf der Stimmunterlagen dar. Die Rechnung 2020, das Budget 2021 sowie die restlichen Geschäfte wurden von den stimmberechtigten Mitgliedern praktisch einstimmig gutgeheissen. Die sich zur Wiederwahl stellenden SamariterlehrerInnen und Vorstandsmitglieder wurden bestätigt. Da sich Margrit Thalmann nach 30 Jahren als Kassierin aus dem Vorstand zurückzieht, wurde Stefanie Aeschbach einstimmig als neue Finanzchefin gewählt. Der Verein bedankt sich bei Stefanie Aeschbach herzlich für ihre Bereitschaft, sich im Vorstand mit einzubringen und ihre beruflichen Kenntnisse in ihrer Funktion als Kassierin anzuwenden.

 

Mutationen und Ehrungen

 

Nach 36 Jahren Aktivmitgliedschaft, hat sich Suzanne Schnarrenberger entschlossen, den Verein zu verlassen. Suzanne war ein sehr engagiertes Mitglied und hat den Samaritergedanken aktiv gelebt. Der Vorstand bedankt sich bei Suzanne für die langjährige Vereinstreue und wünscht ihr auf dem weiteren Weg nur das Beste.

 

Nach 30 Jahren im Vorstand, will Margrit Thalmann etwas kürzertreten. Sie hat ihr Amt mit viel Sachverstand, sehr umsichtig und vorausschauend verrichtet. Stets hatte Margrit ein wachsames Auge auf die Vereinsfinanzen. Daneben hat sie in all den Jahren die Samaritersammlung organisiert und war einige Jahre auch für das Kurswesen verantwortlich. Margrit durfte in ihrer Amtszeit die verdiente Henry Dunant Medaille in Empfang nehmen und wurde aufgrund ihres grossen Verdienstes 2012 zum Ehrenmitglied ernannt. Der Vorstand bedankt sich bei Margrit herzlich für den grossartigen Einsatz im Vorstand und die gewissenhafte Ausführung des Kassieramtes.

 

Seit 50 Jahren ist Gertrud Vonäsch Aktivmitglied im Samariterverein! Sie nimmt nach wie vor aktiv an den Vereinsübungen teil. Zu dieser grossen Leistung gratuliert der Vorstand Gertrud von Herzen.

 

Der Vorstand durften an der Sitzung vor der Generalversammlung vier neue Aktivmitglieder aufnehmen. Der Verein freut sich auf frischen Wind durch Stefanie Aeschbach, Adamo Geiser, Theresa Hostettler und Fabiola Zielke und heisst die Neumitglieder herzlich willkommen.

 

Der Samariterverein zählt aktuell 46 Aktiv- und Ehrenmitglieder sowie 35 Passivmitglieder.

 

Die Mitglieder und der Vereinsvorstand hoffen, bald wieder unter normaleren Umständen das Vereinsleben verbringen zu können und ihr Erste Hilfe Wissen an Sanitätsdiensten anwenden zu dürfen.

 

Text: Regula Dubach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Margrit Thalmann tritt nach 30 Jahren als Kassierin des Samaritervereins verdienstvoll zurück

Bild: Marc Prell

 

Fr

05

Mär

2021

Tag der Kranken vom 7. März 2021

Tag der Kranken
Die Übergabe der Schoggiherzen. Bild: Regula Dubach

In der ganzen Schweiz werden am «Tag der Kranken», Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt. Mit dem Motto «Verletzlich, aber stark» wird gezeigt, dass Krankheiten und Beeinträchtigungen nicht nur körperlich einschränken. Sie haben auch einen Einfluss auf unsere Psyche. Ob und wie stark eine Krankheit – oder eine Krise wie die Corona-Pandemie – seelisch belastet, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.                                

Bis 2019 besuchten die Mitglieder des Samaritervereins Zofingen an diesem Tag die älteren, teils gebrechlichen Mitbürger und Mitbürgerinnen in den Alters- und Seniorenzentren von Zofingen. Als Geste der Wertschätzung überbrachten sie aufmunternde und oft auch tröstende Worte, sowie ein kleines süsses Präsent. Diese kleine Geste wurde von den Pensionären immer sehr geschätzt.

 

In der aktuellen Lage ist es den Samaritern und Samariterinnen leider wie schon letztes Jahr nicht möglich, die Bewohnenden der Institutionen zu besuchen. Deshalb hat Marc Prell (Mitgliederbetreuer und Verantwortlicher für den Tag der Kranken) das süsse Präsent vorgängig in den Alters- und Seniorenzentren abgegeben. Die Verteilung der Schokoladenherzen müssen die Samariter den Pflegekräften überlassen. Die Mitglieder des Samaritervereins hoffen, dass sie nächstes Jahr wieder im normalen Rahmen, den «Tag der Kranken» durchführen können. 

 

Der Samariterverein Zofingen bedankt sich herzlich bei Migros-Kulturprozent, für den Beitrag an den Kauf der Schokoladenherzen.

Schokoladenherzen Samariterverein Zofingen
Wir kleben auf jedes Schoggiherz ein Logo vom Samariterverein Zofingen.